Zeitvergeudung?

3. September 2009

Jeden Tag das selbe. Ich verbringe stundenlang damit mein Tochter endlich zum Schlafen zu bewegen. Brauche dann oft zwei Stunden um sie zum Mittagsschlaf zu bekommen, den sie dann nach zwei Stunden mühseliger Arbeit bereits nach 30-45 min. wieder beendet. Da wird man echt sauer und fragt sich, ob man die Kleine verwöhnt hat. Die Kleine ist so klein und weiß schon genau wie man Mama um den Finger wickelt. Und einen Dickkopf hat sie, das ist kaum zu glauben. Naja und abends dann wieder das gleiche. Somit verbringe ich oft 5 Stunden am Tag nur damit meine Kleine zum Schlafen zu bewegen und oft geht mir da wirklich die Geduld aus. Naja ich sag mir dann immer, es kann nur besser werden. ;-)


Komplett aufgegeben?!?

24. August 2009

Nun ist meine Tochter 8. Monate alt und hat mich total im Griff. Manchmal frage ich mich, wenn ich ueberhaupt mal zum Denken komme, Lebe ich eigentlich noch, habe ich mich total aufgegeben? Oder lebe ich nur noch fuer meine Tochter. Ich weiss fast nie was wir fuer ein Datum haben, mit etwas nachdenken kann ich Dir vielleicht den richtigen Wochentag nennen. Die Tage rennen an mir nur so vorbei, Woche um Wochs zieht ins Land. Manchmal denke ich daran, dass ich schon ueber acht Monate zuhause bin und ich mich Tag um Tag um meine Tochter kuemmere, sie bespasse, troeste …. Wenn ich mir dann ueberlege, dass ich in einigen Monaten wieder arbeiten gehen wollt, wird mir ganz anders. Ich wuesste garnicht wie ich das schaffen sollte, oder wird es bis dahin besser? Schlaeft meine Tochter bis dahin mal in ihrem Bett? Und vielleicht sogar durch? wird sie vielleicht etwas ruhiger und laesst mich zumindest irgendwann mal ohne gemecker und geheule den Haushalt machen? Fragen ueber Fragen, die mich dann beschaeftigen. Tag und Nacht 24 std. Rund um die Uhr fuer jemanden da sein, der ohne einen nicht einschlaeft, nicht mal alleine schlaeft, das ist selbstaufgabe. Manchmal macht es mich fertig und ich aergere mich das ich mir von meiner Tochter so auf dem Kopf herum tanzen lasse. Dann beruehrt es mich wieder wenn soch meine Tochter an mich drueckt und mit mir kuschelt und ich vergesse alle Strapazen und Abstriche die ich machen muss. Hin und her gerissen?!?Ist es das Stillen, dass mich so schwanken laesst, oder einfach nur das Mama sein? Wenn man noch nicht selbst in der Situation war, kann man das meiner Meinung nach garnicht nachvollziehen. Ploetzlich ist alles anders, das ganze Leben steht Kopf. Im einen Augenblick eine erloesung aus dem vorher starrherschenden verbissenen Buero-Alltag, im anderen Augenblivk eine ziemliche Strapaze.


Ehrgeiz und geregeltes

24. August 2009

Bevor meine Tochter zur Welt kam, lief irgendwie alles ziemlich geregelt in meinem Leben. Ausbildung, Weiterbildung, Hochzeit, Prinzenpaar, Schwangerschaft, Kind. Fast schon zu geplant. Ich ging jeden morgen, nachdem um 5 Uhr der Wecker klingelte, um halb 6 aus dem Haus. Fuhr schnellstmoeglich ins Buero, um dem Berufsverkehr garnicht erst in die Quere zu kommen. Kam dann meist als erste ins Buero und genoss die Ruhe, morgens lief mir die Arbeit immer besonders gut von der Hand. Kollegen meinten dann immer, wie ich das schaffe jeden morgen so frueh aufzustehen. Der Ehrgeiz und die Aussichten Ueberstunden aufzubauen trieben mich an. Meist war ich auch eine der letzten die ging und nahm meine Arbeit ziemlich ernst und wollte alles perfekt erledigen. Oft habe ich mich ueber Kollegen aufgeregt, die die Arbeit alles andere als ernst nahmen und auch dem entsprechend erledigten. War immer auf der Suche die Arbeitsablaufe meiner Abteilung zu optimieren und konnte ueberhaupt nicht nachvollziehen, dass sich meine Kollegen darueber ueberhaupt keinen Kopf machen, ob die Arbeitsschritte jetzt sinnvoll sind oder nicht. Als ich dann im Mai 2008 feststellt, dass ich schwanger bin, war ich total happy, aber auch ueberrascht, dass gleich der erste Versuch geklappt hat. Unsere Tochter war von Anfang an, ein totales Wunschkind. Ich hatte, aber da bisher alles wie am Schnuerrchen lief totale angst die Kleine zu verlieren. Mein Mann und ich haben es dann auch erst nach der 12 Woche unseren Eltern und dem Rest erzaehlt. Die ersten sechs Monate musste ich mich staendig uebergeben und mir ging es nicht gut. Oft bin ich beim fruehen aufstehen an meine Grenzen gestossen und nicht so frueh wie ich wollte aus dem Bett gekommen. Manchmal konnte ich vor Uebelkeit garnicht aufstehen, nicht mal auf den Beinen halten. Ich wo doch nie Krank war in den acht Jahren im Buero, war ich zwei mal krank und jetzt, alleine zwei Tage in den ersten drei Monaten. Habe mich zu der Zeit nicht gut dabei gefuehlt und ein schlechtes Gewissen gehabt. Je weiter die Schwangerschaft voran Schritt, desto oefter stiess ich an meine koerperlichen Grenzen. Dahin mit dem Ehrgeiz, immer oefter hat mich mein koerper zur Ruhe gezwungen. Wenn mich jemand fragte, wie lange ich zuhause bleiben will, sagte ich immer mit einer Ueberzeugung und das war ich wirklich, dass ich mindestens ein Jahr, aber nicht laenger komplett zuhause bleiben will und im zweiten wieder drei Tage die Woche kommen will. Meine Mama hatte mir angeboten die Kleine in der Zeit zu nehmen. Mama meinte, dass sie sich nicht vorstellen kann, dass ich ohne mein Geschaeft laengerfristig auskommen koennt. Je naeher die Zeit zum Mutterschutz voran schritt, raeumte ich ein erst mal ab zu warten, wie die Kleine wird und wenn sie ein Wirbelwind werden wuerde, vielleicht doch noch ein zweites Jahr zuhause zu bleiben. Dass koennte ich meiner Mama nicht zumuten, dachte ich.


Willkommen

23. August 2009

Willkommen auf meiner Seite. An alle auch Muetter bzw. Muetter in spe. Es wird nicht immer einfach sein, aber unheimlich spannend! Schoener Spruch, wobei ich mittlerweile gelernt habe das spannend auch ziemlich anstregend ist und zehren kann.


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